Liebe Sharkies!

Hier nun der (hoffentlich) ersehnte Bericht zur boot 2005, die wir nun erfolgreich hinter uns gebracht haben! „Opa Bodo“ und „Opa Jupp“, wie auch die restliche Messecrew sind wieder zuhause und der Alltag hat für alle wieder begonnen.

Unser Messestand

Wir haben 9 anstrengende aber auch schöne und lustige Tage hinter uns gebracht. Die Messe fing allerdings für Bodo und Jupp etwas stressig an. Die Zusage für einen Stand kam von der Messeleitung erst 8 Tage vor Beginn der boot und dann war auch noch das Messeschiff nicht fertig. Hier war nun guter Rat teuer! Es musste kurzfristig ein neuwertiges Schiff der Serie exclusive herangeschafft werden. Herr Dr. Weigele aus Bonn war dann so freundlich und hat uns seine Shark zur Verfügung gestellt. Besten Dank nochmal!!!

Dieses Problem war also gelöst. Doch das Nächste stand schon vor der Tür. Man hatte die Dyas KV und uns ziemlich „blöd“ nebeneinander gestellt (das hat nichts mit der Dyas zu tun! Es wäre nur entweder die Shark oder die Dyas im Hintergrund verschwunden). Also wurde sich intern mit der Dyas KV geeinigt und es kam ein schöner Gemeinschaftsstand zustande, bei dem beide Schiffe gut präsentiert werden konnten. Also alle Probleme gelöst! Die Messe konnte beginnen.

Also lief am Samstagmorgen die Standcrew voller Erwartungen auf eine schöne Messe auf! Die Besetzung war in diesem Jahr enorm. Nachdem bisher immer Bodo Günther und Jupp Geiermann alleine werkeln mussten, bekamen sie dieses Jahr viel Unterstützung. So hat meine Wenigkeit die Beiden während der ganzen Messe Unterstützt, an den beiden Wochenenden waren Irene van Adrichem und Georg Pferdmenges dabei, die unermüdlich von ihrer Atlantik-Überquerung mit der Shark berichtet haben und am zweiten Wochenende hat uns noch unser Webmaster Johannes Erdmann tatkräftig unterstützt.

Unsere Atlantik-Überquerer Irene und Georg
(allerdings vor dem falschen Schiff)!

Hier ein Teil der Messecrew! Jupp wollte nicht und Irene musste
fotographieren! (von backbord nach steuerbord: Johannes Erdmann,
ich (Jörg Bandow), Bodo Günther, Georg Pferdmenges)

Habe Jupp dann doch noch vor die Linse bekommen!

Die 9 Tage boot waren für uns alle sehr schön und interessant. Die Messe begann zwar sehr schleppend, wurde aber von Tag zu Tag besser (lag vielleicht daran, dass die boot dieses Jahr eine Woche früher war als üblich). Wir konnten viele tolle Gespräche mit Sharkies, und solchen die es hoffentlich bald werden, führen. Es waren in der Tat recht viele auf dem Stand, denen es die Shark angetan hatte und ich hoffe, diejenigen werden ihr Interesse auch in näherer Zukunft in die Tat umsetzen! Auch mit unseren Dyas-Kollegen Jens und Kurt hatten wir viel Spaß! So wurden wir belehrt, dass es nicht nur „Männerfeindliche“ sondern auch „Frauenfeindliche“ -Witze gibt. Diese konnte Kurt (Schweizer-Hersteller der Dyas) mit seinem Schweizer-Dialekt hervorragend erzählen.

Hintere Reihe graues Jacket Kurt, daneben mit Krawatte Jens

Auch die Abende auf so einer Messe sind meist feucht fröhlich! So gab es fast jeden Abend auf irgendwelchen Ständen eine „Standparty“! Und wenn es mal keine gab, gab es spontan bei uns eine! Dabei waren dann immer die Jungs von Frauscher (auch neben uns), Jens und Kurt und natürlich die Sharkies! Was natürlich nicht heisst, dass wir nicht gearbeitet haben!!! Hier eines der Beweisfotos!

Aber wer 9 Tage auf der boot ist, darf doch wohl auch mal ein bischen feiern – oder?!
Aufgrund der recht großen Standbesetzung war es uns dann auch mal möglich ein paar Schritte über die Messe zu laufen. Dies war dann auch meist recht interessant und lustig! Man träumte von Schiffen, die man sich wohl nie leisten kann, grinste (als nicht Angler) über diverse Aktivitäten in der Angelsport-Halle, fand die Stände in der Surfer-Halle einfach nur „cool“ oder erwischte auch mal einen Sharky bei seiner zweiten Leidenschaft!

mmh! Segler-Bier der Marke B...s! (ich will ja keine Werbung machen!)
Wobei man in Düsseldorf mit dieser Biersorte vorsichtig sein sollte!

Dass man in Düsseldorf eigentlich nur Altbier bekommt, mussten Johannes, Georg und ich dann feststellen, als wir am Abend vor dem Abbau die Altstadt unsicher machen wollten. Nach einem Kurzbesuch in der wohl bekanntesten Düsseldorfer Privatbrauerei zog es uns zu mir nach Krefeld, wo es dann nach einem Grünkohlessen und ein paar Gläschen Wein ein Matratzen-Lager gab.

Die Jungen-Sharkies kurz vor ihrem Abmarsch in das
Düsseldorfer Nachtleben!

Am Ende einer jeden Messe erfolgt natürlich der Abbau! Dieser ging zum Glück recht zügig über die Bühne. Wir haben schneller als erwartet die beiden Autos in die Messehalle bekommen und auch ansonsten lief alles wunderbar Hand in Hand.
Bodo bekam den Messestand (Treppe, Teppich u.s.w.) ins Auto und Jupp wurde die Shark an den Haken gehängt. Hier noch ein paar Bilder vom Abbau.

10,9,8,7,... peng!!! 18:00 Uhr Ende!!! Geschafft!!!
Wenn nur der Abbau nicht noch wäre!

Du meine Güte! So viele Strippen! Wofür waren die bloß??

Sch...!! Der Kocher war doch in dem Karton!
Warum passt der jetzt nicht mehr?????

Jupp!? Sollen diese komischen Drähte auch ab?
Hätte da `ne Drahtschere!

Geschafft! Der Mast liegt, alles ist fest!
Ab gen Heimat!!!

Die Messe liegt jetzt hinter uns und eine hoffentlich tolle und ereignisreiche Saison liegt vor uns. Ich hoffe dieser Bericht hat euch etwas Kurzweile bereitet. Ich würde mich freuen, euch auf einer der auch dieses Jahr wieder zahlreich anstehenden Regatten und Events zu treffen!

Euer
Jörg