Motorisierung beim Fahrtensegeln

Rund um das Fahrtensegeln

Moderator: Horst Rudorffer

Nicolas
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Registriert: 24.02.2019, 20:43

Re: Motorisierung beim Fahrtensegeln

Ungelesener Beitrag von Nicolas »

Hallo Christian,

ich verwende nun bereits in der zweiten Saison einen 1103 CS und bin noch immer hochzufrieden.
Binnen bzw. bei moderater Welle ist der kurze Schaft auf jeden Fall aureichend, nur wenn ich mich Einhand mal in Richtung Bug begebe um z.B. das Vorsegel abzuschlagen kann es schon mal vorkommen, dass der Prop etwas Luft zieht. Dafür hat der kurze Schaft den Vorteil, dass sich der Motor wirklich vollständig und auch bei Lage aus dem Wasser kippen lässt. Außerdem lässt sich der Motor dadurch noch recht einfach in der Backskiste verstauen, was ich allerdings weniger beim Segeln aber gerne beim Trailern oder längeren Liegezeiten im Hafen nutze.
Leistung und Akkulaufzeit sind hervorragend und ich käme mit einer Akkuladung vermutlich sogar durch die ganze Saison. Da ich aber ein Solarpanel auf dem Backskistendeckel installiert habe, lade ich den Akku unter Deck auch von Zeit zu Zeit mit günstigem Solarstrom nach. Dank des 12V-Ladekabels ist auch dies kein Problem, sofern man eine 12V-Steckdose installiert hat.
Kleiner Tipp: man sollte sich auf jeden Fall auch gleich das Verlängerungskabel für die Motorpinne mitbestellen, da die Pinne beim hochklappen leider im Weg ist und vorher abgenommen werden muss. Ich lege sie dann im hochgeklappten Zustand des Motors einfach im Motorschapp ab, was nur mit Verlängerungkabel möglich ist. Hier im Forum wurde auch bereits eine schöne Halterung für die Pinne neben dem Backskistendeckel vorgestellt.

Fazit: der 1103 ist für eine echte und vor allem nahezu geräusch- und geruchslose Alternative zum Verbrennungsantrieb. Nur in Tidenrevieren vertraue ich lieber weiterhin meinem 6 PS Viertakter von Mercury.

Kommt gut durch die segelfreie Zeit!
Nicolas
-- Shark 1068 "Meeuwis" --
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